Kontakt

SKOLL wird an den Fachambulanzen für Suchtprobleme in Regensburg und Kelheim angeboten.

Fachambulanz für Suchtprobleme
Von-der-Tann-Straße 9
93047 Regensburg
Telefon 09 41/50 21-119
Telefax 09 41/50 21-220
suchtambulanz@caritas-regensburg.de  
www.suchtambulanz-regensburg.de

Fachambulanz für Suchtprobleme
Pfarrhofgasse 1
93309 Kelheim
Telefon 0 94 41/50 07-42
Telefax 0 94 41/50 07-41
fachambulanz@caritas-kelheim.de  
www.suchtambulanz-kelheim.de

 
 

SKOLL - Selbstkontrolltraining für verantwortungsbewussten Umgang bei riskanten Konsumverhalten

„Selbstkontrolle durch Selbsterkenntnis“, mit diesem Ansatz richtet sich SKOLL an Menschen, die sich mit ihren problematischen Verhaltensmustern auseinandersetzen wollen oder müssen. Jugendlichen und Heranwachsenden wird mit dem zieloffenen und nicht stigmatisierenden Vorgehen ein Raum geöffnet, in dem sie sich in ihren Lebensumständen und Gewohnheiten ernst genommen fühlen.

SKOLL Selbstkontrolltraining

Haben Sie vielleicht schon einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, Ihren PC-Konsum einzuschränken, Ihr Essverhalten zu verändern oder Ihr Arbeitspensum zu reduzieren? Obwohl Sie genau wissen oder vielleicht auch schon zu spüren bekommen haben, dass Ihr Konsum oder Ihr Verhalten für Sie riskant ist, ist es Ihnen nicht gelungen. Ähnlich geht es dem Jugendlichen, dem Sie nahe legen, seinen Haschischkonsum einzustellen oder der Schülerin, die weiß, dass sie zu viel Geld für das Kaufen von unnötigen Dingen ausgibt. Solche und noch ganz andere Themen veranlassen die Menschen, an den an mittlerweile 45 SKOLL-Standorten angebotenen Trainings teilzunehmen. Die SKOLL-Fachkräfte sind unter anderem tätig in Schulen, Betrieben, unterschiedlichen Einrichtungen der Suchthilfe, Jugendhilfeeinrichtungen und Justizvollzugsanstalten.

Was ist und was will SKOLL?

SKOLL ist ein niedrigschwelliges, strukturiertes Trainingsprogramm für Gruppen, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Art des Suchtmittelkonsums. Ziel ist es, Menschen mit ihren Suchtgefährdungen frühzeitig zu erreichen, ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und sie dabei zu unterstützen, eine verantwortungsvolle Konsum- oder Verhaltensform für sich selbst zu finden. Die Teilnehmenden werden innerhalb des Trainings zu einer realistischen Selbsteinschätzung bezüglich des eigenen Konsum oder Verhaltensmusters motiviert. Es wird stets die Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer betont. Besonders für Teilnehmende in Zwangskontexten sind dies neue Erfahrungen, die ihr Selbstbewusstsein fördern und die Motivation, sich auf das Angebot einzulassen, erhöhen. Die Trainerinnen und Trainer fördern durch impulsgebende Übungen vorhandene Ressourcen, eigene gesunde Verhaltensmuster und Bewältigungsstrategien der Gruppenmitglieder. Das zieloffene Vorgehen ermöglicht den Teilnehmenden, ihre riskanten Konsum- und Verhaltensmuster

  • wahrzunehmen,
  • zu stabilisieren,
  • zu reduzieren oder
  • ganz und gar darauf zu verzichten. 


Text: Sabine Bösing und Helmut Würzl, proJugend 4/2011
(herausgegeben von der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V.)

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